International
Federation for
Housing and
Planning

New publication highlighting IFHP’s legacy

IFHP congratulates Phillip Wagner with the publication of “Stadtplanung für die Welt? Internationales Expertenwissen 1900-1960”. The publication references and highlights the work and existence of IFHP.

The publication (in German) also shines a light on the Federation’s contribution to the field of urban planning from the date of its foundation in 1913 until 1960. IFHP is honored and proud to see that Dr. Wagner has found the Federation’s work and existence to be of importance and worthy of research and publication.

 

[…] the International Federation for Housing and Town Planning (IFHTP), which represents a distinctive field of expertise within city development, and was one of the largest networks of its kind in which planners from Europe, the USA and the colonies took part […] 
-  Excerpt from summary of the book 

 

The author, Dr. Phillip Wagner, is a historian at the Humboldt University in Berlin. With his book (freely translated as "City Planning for the World?") being the basis for his dissertation, he won the Nachwuchspreis der Gesellschaft für Stadtgeschichte und Urbanisierungsforschung (The prize of the society for urban history and urbanization research). 
 

We contributed to the publication by providing with images and insights, in particular through assistance of our dedicated, long-standing IFHP member Graham Allan.
IFHP was very happy to receive two copies of the book, that will be accessible to anyone visiting our Copenhagen Office.

 

You can buy the book here

 

German summary of the book

Grenzübergreifende Expertennetzwerke fungierten im 20. Jahrhundert als Foren für die Entwicklung wissenschaftsbasierter Ordnungskonzepte, mit denen gesellschaftliche Probleme planerisch gelöst werden sollten. Dennoch besaßen diese Zusammenschlüsse keine Sanktionsmittel für die Durchsetzung ihrer Ideen. Außerdem waren sie anfällig für fachliche und politische Konflikte. Doch wie konnten Expertennetzwerke trotz dieser Spannungen als grenzüberschreitende Foren funktionieren? Welchen Beitrag lieferten sie außerdem für die Verbreitung und Durchsetzung szientistischer Ordnungskonzepte?

Die Studie untersucht diese Fragen anhand der International Federation for Housing and Town Planning (IFHTP), die mit der Stadtplanung ein markantes Expertisefeld repräsentierte und darüberhinaus eines der größten Netzwerke ihrer Art war, an der sich Planer aus Europa, den USA und zeitweise den Kolonien beteiligten. Anhand der IFHTP und ihren spannungsvollen Bezügen zu anderen Netzwerken sowie dem Völkerbund und den UN argumentiert die Studie, dass die Protagonisten der Expertenverbände unterschiedliche Internationalisierungspraktiken entwickelten, mit denen sie Expertenwissen konstruierten und Ordnungskonzepte universalisierten. Auf diese Weise förderten sie die Aneignung ihrer Forderungen in den jeweiligen beteiligten Gesellschaften. Indem die Studie den Wandel der Internationalisierungspraktiken erstmals umfassend kulturgeschichtlich analysiert, wirft sie neues Licht auf die Konjunkturen des Experteninternationalismus.